Rekonstruktion des Oberen Sprunggelenkes

DER INTERESSANTE FALL:

 

Kreuzband und Umstellung kombiniert

Eine 57-jährige Patientin erlitt einen doppelten Sprung­gelenks­bruch (Außen- und Innen­knöchel) mit starker Verschiebung der Gelenk­anteile. Der Bruch war nicht erkannt worden und heilte deshalb in einer schweren Fehl­stellung aus. Ein Viertel­jahr nach dem Unfall kam die Patientin dann wegen der an­hal­tenden starken Schmerzen und der Unmöglich­keit, ohne Krücken zu gehen, erstmalig zu uns ins ZFOS.

Durch eine aufwendige drei­dimensionale Rekonstruktion des Sprung­gelenkes konnten die Anatomie und die Funktion des Gelenkes wieder hergestellt werden. Sowohl der Innen- als auch der Außen­knöchel mussten durchtrennt und in der korrekten Stellung wieder neu ver­schraubt werden.

Der Patientin geht es jetzt ein Jahr nach dem Eingriff sehr gut. Sie freut sich, im Alltag und bei mäßigen sportlichen Belastungen kaum Beschwerden zu haben. Sie ist glücklich, dass sie ihr Gelenk wieder bewegen und benutzen kann und dass die Ver­steifung des Gelenkes, wie ihr das von anderer Seite angeraten wurde, nicht nötig war. Die aufwendige Operation und die langwierige Nach­behandlung haben sich also gelohnt.

Die Röntgen­bilder zeigen die Situation vor der Operation und den jetzigen Zustand.

ZFOS: Operation nach Maß. Bewegung vor Versteifung.