Mikroinvasive – Interventionelle Wirbelsäulentherapie

Grundsätzliches:

Geeignet ist die Bildwandler-kontrollierte mikroinvasive Wirbelsäulentherapie und Diagnostik für strukturelle bzw. spezifische Wirbelsäulenerkrankungen zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ohne Operation.

Vor einer möglichen Intervention kommt die Diagnostik und interdisziplinäre Betrachtung des Problems. Zur weiteren Abklärung stehen uns in unserem Ärztehaus Radiologen (3-Teslar MRT), Internisten (Rheumatologie / Osteologie) sowie Physiotherapeuten und Trainingstherapeuten / Sportwissenschaftler zur Verfügung.

Degenerative Veränderungen sowie Engstellen für die Nervenwurzeln und das Rückenmark verursachen Symptome wie Rücken-/ Nackenschmerz, häufig auch mit Ausstrahlung in Arme oder Beine.

Vorgehen:

Bei der Bildwandler-gestützten, mikroinvasvien Schmerztherapie wird mit Hilfe der Bildgebung und Lasermarkierung eine Injektionsnadel punktgenau platziert.

Der Therapieeffekt beruht auf der entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkung der injizierten Medikamente. Entzündungen im Bereich der Gelenke sowie der Bandscheiben gehen zurück, Nerven schwellen ab und gewinnen durch ihre Volumenverkleinerung mehr Platz. Ein Zusatzeffekt ist eine vorübergehende Betäubung des Nerven wie auch der Gelenke, die die Schmerzverarbeitung im vegetativen Nervensystem beeinflusst und hilft damit eine Chronifizierung zu vermeiden. Eine Operation kann so meist vermieden werden.

Auch voroperierte Patienten mit Rückenschmerzen können mit diesen Verfahren behandelt werden.