Konnte letztes Jahr das beliebte ATP-Sandplatzturnier auf dem Gelände des MTTC Iphitos wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden, so haben sich die Organisatoren dieses Mal mächtig ins Zeug gelegt, um den Spielern, Schieds- und Linienrichtern sowie Ballkindern unter strengsten Hygienevorschriften ein sicheres Turnier zu ermöglichen. Deshalb mussten die Tennis-Asse auch vor leeren Tribünen spielen.
Seinem Ruf als härtestes Sandplatzturnier der Welt wurde München wieder gerecht, denn die Wetterkapriolen hatten für den Finaltag gerade mal 5° Celsius und Nieselregen vorgesehen.
Aus deutscher Sicht gab es eine große Bandbreite an Emotionen: Enttäuschung, Überraschung und Bestätigung. Während Top-Favorit Alexander Zverev früh ausgeschieden ist, spielte Jan Lennard Struff nach 170 Turnieren sein erstes ATP-Finale. Seine hervorragenden Doppel-Qualitäten bestätigte French-Open-Sieger Kevin Krawietz mit seinem Partner Wesley Koolhof durch einen weiteren Sieg in München.
Unter Leitung von Dr. Tim Kinateder waren die ZFOS-Ärzte an den neun Turniertagen für die Sportler im Einsatz. Viele Spieler nutzten wie die Jahre zuvor die Kompetenz und Infrastruktur des ZFOS zur Abklärung von orthopädischen Problemen und besuchten die Praxis in der Nymphenburger Straße 110.
ZFOS- auch in Coronazeiten bewährte sportmedizinische Versorgung von Spitzenathleten
(Bild oben: von links - Jan Lennard Struff, Kevin Krawietz, Dr. Tim Kinateder)



