Geysir-Phänomen der Schulter - die Ursache liegt tiefer als gedacht

Die seit Monaten zunehmende Raumforderung im Bereich der Schulter war zwar schmerzfrei, beunruhigte den aktiven Kraftsportler jedoch zunehmend. Auch der kosmetische Aspekt war nicht unerheblich. Zudem spürte der Patient eine Einschränkung in der Beweglichkeit und der Kraft der Schulter. Diese Beschwerden führten ihn schließlich ins ZFOS zu Dr. Christoph Rummel.
Das augenscheinliche sogenannte „Geysir-Phänomen“ bestätigte sich in Röntgen- und MRT-Aufnahmen: Durch einen fortgeschrittenen Knorpelschaden im Schultergelenk (Omarthrose) und einen begleitenden großen Sehnenriss der Schulter (Rotatorenmanschettenruptur) konnte Gelenkflüssigkeit an die Oberfläche gedrückt werden und sich dort als wachsende Raumforderung (Ganglion) unter der Haut sammeln. Die Ursache für die Raumforderung lag somit tiefer als zunächst angenommen!
Um die eigentliche Ursache zu beheben ist ein Gelenkersatz des Schultergelenks notwendig, da die alleinige Entfernung der Raumforderung das „Geysir-Phänomen“ nicht dauerhaft beseitigen kann. Mit einem inversen Prothesenmodell kann sowohl die Arthrose des Schultergelenks (Omarthrose) als auch der Sehnenriss (Rotatorenmanschettenruptur) erfolgreich behandelt werden. Die Raumforderung bildet sich in der Folge der OP eigenständig wieder zurück.

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