Erst kein Glück,
dann auch noch Pech:

Kreuzbandriss bei Krisztian Simon

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Kreuzbandriss bei Bundesligaturner
Jakob Paulicks

Erst kein Glück, dann auch noch Pech
Kreuzbandriss bei Krisztian Simon

12.2015

Viel Glück hatte Krisztian Simon nicht in diesem Jahr. Der 24 jährige ungarische Fuß­ball­national­spieler war in der Winter­pause 2015 zum TSV 1860 München gewechselt. Bekannter­maßen lief es für den Zweit­ligisten weder sportlich noch sonst besonders gut. Der Abstieg konnte nur mit Glück und in letzter Minute vermieden werden. Krisztian Simon konnte in den entscheidenden Relegations­spielen nicht mit­machen, eine Innen­band­verletzung am linken Knie zwang ihn zum Zuschauen.

 

In der neuen Saison wieder mit dabei, erlitt der Rechts­außen jetzt an Aller­heiligen im Spiel gegen den MSV Duisburg eine schlimme Verletzung am rechten Knie. Bei der Lan­dung knickte der Unter­schenkel im Knie nach außen weg, das vordere Kreuz­band und das Innen­band wurden komplett zerrissen. In der Presse war von einer „Horror­verletzung“ die Rede.

 

Keine Frage: es musste operiert werden. Und gefragt war ein Operateur mit Er­fah­rung. Krisztian kam deshalb zum ehe­ma­ligen Mann­schafts­arzt des TSV 1860 München, zu Dr. Alois Englhard, der die OP gemeinsam mit Dr. Christian Wimmer durch­führte. Das vordere Kreuz­band wurde ersetzt, das Innen­band wurde genäht.

 

Es wird dauern, bis Krisztian wieder auf dem Platz stehen wird. Er wird sich plagen müssen. Sein Traum wäre, im Juni 2016 mit den Ungarn bei der EM in Frank­reich dabei zu sein. Wahr­scheinlich ist das nicht. Auf Fußball­deutsch: schaun mer mal.